Krefeld Hüls

Nachbarschaft Am Flöthbach

Krefeld Hüls Nachrichten und Geschichte

Hülser Geschichte:

112  Seit dem Jahre wird der Name Holse, Hulse, Holese erstmals urkundlich erwähnt. Der Name Hüls weist auf eine mit Stechpalmen oder Hülsdorn bewachsene Flur hin.
Die erste Burg der Herren von Hüls (1144), lag südöstlich der noch heute bestehenden zweiten Burg, die 1455 erbaut wurde, aber seit 1689 nur noch als Ruine existiert.( Wird zurzeit wieder aufgebaut)
Die Hülser Kirche, war zuerst eine Zweigstelle der Pfarre zu St. Peter in Kempen und wurde im 15. Jh. eine eigenständige Pfarrgemeinde.
1337 gab es die erste Kirche in Hüls im Jahr im
15. Jh. kam eine Erweiterung oder ein Neubau und im 19 Jh. war diese Kirche nicht nur zu klein sonder auch baufällig. Sie wurde abgetragen und durch eine Neubau ersetzt. die Baupläne lieferte Heinrich Wiethase und der damalige Pfarre Wilhelm Bartels.
10. Juni 1875 war die festliche   Einweihung am seitdem bildet die Pfarrkirche mit ihrem mächtigen Turmbau das Wahrzeichen von Hüls. In enger Beziehung zur Pfarrkirche standen die beiden Frauenklöster, das Kloster von der Verkündigung Mariä (Klausur) und das Kloster St. Cäcilia (Konvent)

1583 wurde Hüls mit Wällen, Mauern und vier Türmen befestigt , diese Maßnahme war nötig in den den kriegerischen Zeiten, die Einwohner waren Handwerker und Ackerbürger und im 17. Jh. kamen Töpfer, Pannenbäcker, Leinen-, Woll- und Seidenweber hinzu und außerdem noch Schnapsbrenner.
Eine eigenständige Geschichte hat der nördliche Teil, bekannt als Moersiche Straße, von Hüls erlebt, mit eigener Befestigung und eigener Verwaltung. Matthias von Hüls (+1412) hatte 1363 nach der Teilung der Herrschaft seinen Anteil dem Grafen von Moers übertragen.
1600 fiel dieser Ortsteil an die Oranier, 1702 an die Preußen.
Im Bereich der Moersichen Straße lebten Juden, Katholiken, Täufer, Reformierte und Baptisten friedlich nebeneinander. Hier lebten auch viele Glaubensflüchtlinge  aus Rheydt, Gladbach, Süchteln und Kempen.

1794 nach dem Einfall der Franzosen wurden die Hülser Ortsteile und die Honschaft Benrath  zur Bürgermeisterei Hüls im Kanton Kempen zusammen geschlossen.
  1816 Vertreibung der Franzosen Zuteilung zum Kreis Kempen (später Kempen Krefeld)
  ca. 1500 Menschen lebten etwa in Hüls.
  Im 19. Jh. stieg die Bevölkerung auf etwa 8000 Menschen an, diese lebten von Ackerbau, Handwerk und Gewerbe vor allem von der Hausweberei.
  Um 1880 befanden sich in 1366 Haushalten rund 1300 Samt- und 200 Seidenhandwebstühle.
  20 Jahre später die Einführung der mechanischen Webstühle es waren nur noch 450 Hausweber vorhanden die nur noch teilweise Beschäftigung fanden. Etwa 400 Weber konnten in mechanischen Webereien in Hüls unterkommen, die meisten ehemaligen Hausweber mussten Ihren Lebensunterhalt in Krefelder Fabriken verdienen.
24. Juli 1883 Polizeiliche Abnahme der ersten Dampf Straßenbahn von Krefeld nach Hüls.
  1901
Elektrische Straßenbahn in Hüls
  1929
Die ehemalige Hohnschaft und spätere Gemeinde Benrath wurde zwischen Hüls und Krefeld aufgeteilt.
  1935 wurde die Nachbarschaft Am Flöthbach gegründet
siehe oben.
  1. Januar 1970 die selbständige Gemeinde Hüls wird nach Kempen eingemeindet.
  1. Januar 1975 Hüls wird ein Stadtteil von Krefeld